Komposition

Max Weiler

Absam 1910 - 2001 Wien

Komposition

Eitempera und Bleistift auf Leinwand

65 x 70 cm

Rechts unten signiert und datiert: Weiler 96

„Weilers Bilder dokumentieren eine Konzentration auf die Essenz der Natur, die immer auch eine Essenz darstellt, die im Gemüt des Menschen selbst liegt. Weiler läßt [sic!] sich dazu nicht nieder, sondern sammelt seine wandernd erfahrenen Beobachtungen und Einsichten und bringt sie von innen, d.h. aus sich selbst und in einer ihm eigentümlichen Sprache neu hervor“ (Gottfried Boehm, Der Maler Max Weiler. Das Geistige in der Natur, Wien 2001, S. 346).
Die Leinwandarbeit „Komposition“ von 1996 ist ein spannungsvolles Exempel aus Weilers Spätwerk. In der Formgebung der für Weiler typischen Farblandschaft werden Anklänge an spirituelle Welten des Schwebens und Meditierens wach. In klaren und duftigen Farbakkorden – von dominierenden Rosatönen über Nuancen von Grün bis Blau – sind die Gebilde eindrucksvoll ins Bild gesetzt. Diese leuchtende Farbigkeit ist charakteristisch für Weilers Werk.
Die jahrzehntelange Auseinandersetzung Weilers mit dem „Geistigen der Naturschönheit“ wird in unserem farbstarken Gemälde eindrucksvoll demonstriert und in schönster Form konzentriert.