Ilse Haider

1965 Salzburg

Geboren 1965 in Salzburg, entwickelte Ilse Haider früh ein Gespür für visuelle Bildwelten. Von 1983 bis 1988 studierte sie an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Arnulf Rainer und setzte ihre Ausbildung bis 1990 am Royal College of Art in London unter Eduardo Paolozzi fort. Zwischen 1995 und 2001 lehrte Haider an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Für ihre herausragende künstlerische Leistung verlieh ihr 2011 das Museum der Moderne Salzburg den re¬nommierten Otto-Breicha-Preis für Fotokunst. Im selben Jahr zeigte sie in Salzburg eine umfangreiche Einzelpräsentation. 2012 erregte die begehbare Skulptur „Mr. Big“, die einen großen nackten Mann im MQ vor dem Leopold Museum liegend zeigte, internationales Aufsehen. Im Laufe ihrer Karriere präsentierte Haider ihre Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenaus¬stellungen – von Wien über Linz bis London, Stockholm, Santa Monica und Bregenz. 2024 engagierte sich Haider mit einer politischen Fotoporträtserie zu Kamala Harris, betonte dabei Medienpolitik und Feminismus – ein aktueller, pointierter Kommentar zur Gegenwart. Heute lebt und arbeitet Ilse Haider in Wien, wo sie weiterhin fotografische Skul¬pturen und Rauminstallationen schafft, die durch ihre räumlichen Qualitäten und gesellschaftlichen Fragestellungen faszinieren. Ihre Werke sind in namhaften Kunstsammlungen vertreten.