Pferdeschlitten

Alfons Walde

Oberndorf 1891 - 1958 Kitzbühel

Pferdeschlitten

Aquarell, Tempera, Öl und Bleistift auf Papier auf Karton

28,5 x 38,5 cm

Walde WV Nr. D-GW-276

Provenienz:

Direkt aus dem Nachlass von Alfons Walde

Literatur:

Gert Ammann und Michael Walde-Berger, Alfons Walde Werkverzeichnis, Kitzbühel 2025, Abb. S. 449, Nr. 1022, WV Nr. D-GW-276

Nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg als mehrfach ausgezeichneter Leutnant der Kaiserschützen, nahm Alfons Walde sein Studium an der Technischen Hochschule in Wien wieder auf. Ende 1918 zurück in Kitzbühel malte er Ölgemälde, die heute zu den bekanntesten Werken gehören, wie zum Beispiel "Jahrmarkt in Kitzbühel" oder "Kirchgang". Parallel entstanden viele Aktzeichnungen, von denen einige 1921 in einer eigenen Ausstellung in Innsbruck gezeigt wurden.
Die frühe Arbeit "Pferdeschlitten" aus dem Jahr 1919 lässt noch den Einfluss von Künstlerkollegen wie Albin Egger-Lienz oder Egon Schiele erkennen, die Alfons Walde vor dem Krieg in Wien kennenlernte. Es ist ein besonders seltenes Sujet, aber dennoch passt der Pferdeschlitten zu Waldes generellem Interesse für ländliche Wintermotive.