Wien 1940
Ohne Titel
Aquarell auf Papier
105 x 71,5 cm
Links unten signiert und datiert: Martha Jungwirth 98
Provenienz:
Privatsammlung, Kärnten
Ausstellungen:
Graz, Martha Jungwirth. Von da und dort. Neue Bilder und Aquarelle, Kulturhaus der Stadt Graz, 1999
Martha Jungwirth nimmt mit ihrer prägnanten Malerei nicht nur eine sin guläre Stellung innerhalb der österreichischen Gegenwartskunst ein, sie genießt heute zu Recht den Rang einer international anerkannten Künstlerin. 1970 bezeichnet sie der US-amerikanische Künstler Robert Motherwell als eine der weltweit besten Malerinnen. Ihre Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Der freie Raum der Leinwand spielt in vielen Bildern eine große Rolle. Jungwirth versteht ihre Malerei auch als energetischen, körperlichen Prozess. Die Farbe selbst bezeichnet keinen Gegenstand, sondern wird frei, dynamisch und mit großer Geste ins Bild gesetzt und vermittelt stets etwas Fluides: „Ein Fleckengefüge, nichts Festgefahrenes“, erklärt die Künstlerin. Silvie Aigner