Hubert Schmalix

1952 Graz - 2025 Los Angeles

Hubert Schmalix wurde 1952 in Graz geboren. Von 1971 bis 1976 studierte er Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter Maximilian Melcher. Seine frühen Arbeiten sind durch intensive Farben und einen expressiven Pinselstrich geprägt. Nach einem längeren Aufenthalt auf den Philippinen hielt der weibliche Akt als dominantes Motiv Einzug in das Schaffen Schmalix‘. In den 1980er Jahren wurde er gemeinsam mit Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Gunter Damisch und anderen als einer der wichtigsten Vertreter der „Neuen Malerei“ beziehungsweise der „Neuen Wilden“ bekannt. Internationale Erfolge konnte der Künstler erstmals durch seine Teilnahme an der Biennale von Venedig 1980 verbuchen. Im Laufe der Jahre vollzog Schmalix einen stilistischen Wandel von expressiv-wilden Bildern zu ruhigen und zurückhaltenden Arbeiten. 1987 verlagerte er seinen Lebensmittelpunkt nach Los Angeles. Neben dem weiblichen Akt widmete er sich vermehrt der Landschaft und dem Blumenstillleben. Von 1999 bis 2006 war Hubert Schmalix Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seine Werke wurden und werden in in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.
Hubert Schmalix lebte und arbeitete in Wien und Los Angeles. Er verstarb 2025 in Los Angeles.